Der Pro-Sekretär des Präsidentenamtes, Jorge Díaz, berichtete an diesem Dienstag vor der Verfassungs- und Gesetzgebungskommission des Senats, dass die Exekutive den Artikel über die vorzeitige Entlassung aus dem Reformprojekt der Strafprozessordnung (CPP) zurückziehen werde. Die Entscheidung ist eine Reaktion auf negative Reaktionen aus verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Bereichen, die warnten, dass die Regel denjenigen zugute kommen könnte, die wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt wurden.
Widerruf der vorzeitigen Entlassung
Laut Aussagen, die Díaz während der Parlamentssitzung gesammelt hatte, bestand die ursprüngliche Absicht des Artikels darin, Situationen „strenger Gerechtigkeit“ zu klären, die sich insbesondere an Frauen richteten, die wegen der Mitnahme geringer Mengen Betäubungsmittel in Strafanstalten verurteilt wurden. Der Leiter bestätigte jedoch, dass „der Artikel aus dem ursprünglichen Projekt zurückgezogen wird“, da es an Konsens und Kritik seitens Organisationen wie Crysol und Mothers and Relatives of Detained Disappeared mangelt.
Díaz erklärte, dass die Senatorenbank der Frente Amplio in Abstimmung mit der Exekutive zugestimmt habe, den aktuellen Wortlaut zu streichen, um zu verhindern, dass die Leistung die im Gefängnis Domingo Arena inhaftierten Personen betreffe, obwohl er die Hoffnung zum Ausdruck brachte, während der parlamentarischen Diskussion alternative Formeln zu finden.
Einspruch gegen bedingte Aussetzung und abgekürztes Verfahren
Während des Auftritts verteidigte der stellvertretende Sekretär die Wiederherstellung der bedingten Aussetzung des Prozesses, die zuvor durch das Law of Urgent Consideration (LUC) abgeschafft worden war. Díaz argumentierte, dass das Fehlen dieses Instruments in bestimmten Fällen zu „Straflosigkeit“ führe, und betonte, wie wichtig es sei, dass Bürger unter bestimmten Voraussetzungen einer Vorstrafe entgehen könnten.
Ebenso konzentrierte sich die Debatte auf das verkürzte Verfahren. Díaz bezeichnete es als „Mythos“, dass es im bisherigen System keine Verhandlungen zwischen Staatsanwälten, Richtern und Verteidigern gegeben habe. Der Strafverteidiger Florencio Macedo seinerseits, Vertreter der Anwaltskammer, unterstützte das Institut dabei das erspart den Angeklagten die „Miseren“ eines umfangreichen Strafverfahrens. Für Garantien stärkenDas Projekt sieht einen neuen Überprüfungsgrund für den Fall vor, dass die Einwilligung der verurteilten Person fehlerhaft ist.
Kriterien und Fristen für die Sicherungsverwahrung
Die Kommission analysierte auch die Kriterien für die Sicherungsverwahrung. Der Berufungsminister José María Gómez wies darauf hin, dass diese Maßnahme in der Praxis normalerweise auf der Grundlage der „Schwere des Verbrechens“ angewendet wird, ein Argument, das von Senator Andrés Ojeda (Colorado Party) in Frage gestellt wurde, der behauptete, dass dieses Kriterium „streng subjektiv“ sei und nicht ausreichen sollte, um das zu rechtfertigen Fluchtgefahr allein.
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